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Die Liebe zweier Menschen, die dem Leben Sinn geben können, weil sie den Tod nicht fürchten, genügt, so das fabula docet der Moritat, um dem Absterben im Zeichen des großen Mammon Paroli bieten zu können. In der Tat, unsre Hamburger Moritat ist glänzend gerechtfertigt. Walter Jens |
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Die alte Jedermann-Fabel kehrt in den Norden zurück,
wo sie vor über 500 Jahren zum ersten Mal aufgeschrieben wurde. Kaum eine Theaterproduktion der letzten Jahre hat eine derartig positive Resonanz erfahren wie der „Hamburger Jedermann“. Mit dem „Anderen Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ ist dem Hamburger Autor Michael Batz ein Stück gelungen, das in den zurückliegenden Jahren viele Tausende von Besuchern fasziniert hat. Auf neue und lebendige Art erzählt, bedient sich diese ernste Komödie des traditionsreichen Ortes auf ungewöhnliche und ergreifende Weise. Unmittelbar am Fleet, im „Herzen der Kaufmannstadt“, bietet sich ein spannungsreiches Freilichttheater mit viel Witz, Ironie und Satire – eine grimmige Parabel voller aktueller Anspielungen. Auch in der diesjährigen 16. Saison ist der jedes Jahr auf das Tagesgeschehen aktualisierte Hamburg-Klassiker das modernste und mitreißendste Stück zur Zeit. Karten sind erhältlich beim E-Mail speicherstadt@t-online.de
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Michael Batz ist nicht nur ein komödiantisch inspirierter, auch ein visionärer Geniestreich gelungen. Allen „Jedermann“- und Kassandra-Rufen zum Trotz hat sich die hanseatische Spiel-Fassung triumphal durchgesetzt und etabliert. Sie wurde zum Renner für Einheimische, Touristen und Salzburger. Weil sie bis heute nicht an ironischem Biss verloren hat. Gelobt sei sein Jedermann! Klaus Witzeling, Hamburger Abendblatt |
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